Factorio – Ein Spiel, das süchtig macht!

Factorio Screenshot aus spätem Spiel

Wer zu Suchtverhalten neigt, sollte diesen Beitrag zum Computerspiel Factorio lieber überspringen. Als mein Arbeitskollege Nils meinte, dieses Spiel könnte was für mich sein, hatte ich keine Ahnung, wie viel Zeit es binden würde.

Factorio ist ein Aufbauspiel bei dem man als abgestürzter Astronaut auf einem fremden Planeten das Ziel verfolgt, wieder ins All zu kommen. Dazu muss man Ressourcen abbauen und Vorgänge automatisieren. Fängt man am Anfang noch an, Eisen- und Kupfererz per Hand abzubauen, kann man mit einem »Befeuertern Erzförderer« automatisch Erze gewinnen. Dazu braucht das gute Gerät natürlich Brennmaterial wie Holz oder Kohle. Das muss also wieder besorgt werden. Per Greifarm lassen sich dann Produkte auf ein Förderband legen. Z.B. könnte ein Erzförderer Kohle abbauen, die dann per Förderband zum Erzförderer im Eisenfeld transportiert werden. Das Eisen wird in einen Schmelzofen gefahren und dort zu Eisenplatten geschmolzen. Diese eignen sich perfekt, um Erzförderer, Fließbänder und ganze Fabriken herzustellen.

So industrialisiert man nach und nach die ganze Planetenoberfläche von der Stromerzeugung, über eine Ölindustrie, bis hin zum Raketensilo. Das findet die einheimische Fauna natürlich nicht besonders lustig und so muss man sich neben der Jagt nach Ressourcen auch um den Schutz vor den Krebstierchen kümmern, die einen regelmäßig angreifen.

Man kann hunderte Stunden in den Aufbau der Basis stecken und obwohl man Problem um Problem löst, ist man doch nie ganz zufrieden. Ein echtes Superspiel, das darüber hinaus nicht viel kostet. Viel Spaß damit 🙂

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